Saisonrückblick 2016/17

Anfang Mai ging in Sachsen die Schachsaison zu Ende, für Großlehna die erste ohne Frauenmannschaft. Einige Spielerinnen kamen aber zu Einsätzen in der 2. Landesklasse. Neben Verena Nagel und Christina Lehmann, die schon seit vielen Jahren Stützen der ersten „Männermannschaft“ sind, kamen mit Karolina Olsarova und Eva Kulovana auch zwei tschechische Spielerinnen zum Einsatz.
Wie im vergangenen Jahr konnte man sich am Ende über einen zweiten Platz freuen, der aber eher ein erster des Mittelfeldes war. Fünf Mannschaftspunkte betrug der Abstand zum Spitzenreiter, ganze drei Punkte waren es zum achten Platz, der zum Klassenerhalt notwendig war. Die Bilanz war auch sehr durchwachsen: 5 Siege, ein Unentschieden, 3 Niederlagen und 39 Brettpunkte von 72 möglichen. Auch in den Einzelergebnissen schlägt sich die effiziente Spielweise nieder. Prozentual gute Ergebnisse erreichten Karolina Olsarova mit einem Sieg in einem Einsatz und Heiko Hübner ( 4 Punkte aus 5 Partien ). Von den Vielspielern konnten nur Reinhard Wünsch ( 5 aus 8 ) und Silvio Brandt ( 5 aus 9 ) ein positives Ergebnis erzielen. Alle anderen landeten bei 50 % oder knapp darunter.
Staffelsieger wurde die SG Leipzig V, die seit vielen Jahren in der Staffel spielte und einen recht hohen Altersdurchschnitt aufwies. Das dies im Schach keine große Rolle spielt, zeigte die Mannschaft mit einer souveränen Leistung. Mit sieben Siegen und nur zwei Unentschieden deklassierten sie den Rest des Feldes. Den Gang in die Bezirksliga müssen Aufsteiger SC Leipzig-Lindenau und der ESV Delitzsch antreten. Für die Nordsachsen war es der letzte Auftritt unter diesem Namen. Der Verein löst sich zum Saisonende auf, die meisten Spieler schließen sich aber dem Krostitzer SV an.

Tabelle, Einzelergebnisse und Statistiken auf der Seite Schachverbandes Sachsen

2. Mannschaft folgt …