10. u. 11. Bundesligaspieltag d. Frauen 08/09
Bundesligafinale in Markranstädt

Am 25./26. April kam es in der Markranstädter Stadthalle zum Finale in der Schachbundesliga der Frauen. Leider war die Entscheidung um den Meistertitel schon gefallen, so daß der Pokal vor der letzten Doppelrunde an die Gäste der OSG Baden Baden vergeben wurde. Trotzdem wurde an diesem Wochenende lange und hart gekämpft. Für die Großlehnaerinnen ging es um die Verteidigung ihres Vizemeisters aud dem vergangenen Jahr.

Erster Gegner war die Meistermannschaft aus Baden Baden, die trotz der Konstellation mit einem starken Team angereist war. Am ersten Brett gab es einen harten Kampf zwischen den Weltklassespielerinnen Iweta Rajlich und Victorija Cmilyte, das die Großlehnaerin für sich entscheiden konnte. Mit diesem Sieg schraubte Iweta ihre eindrucksvolle Bilanz auf sieben Punkte aus acht Partien, ein grandioser Einstand für den Neuzugang. Auch Swtlana Petrenko am zweiten Brett gewann und Eva Kulovana spielte remis. Die letzten drei Bretter gingen leider verloren, so daß es zum vierten Mal in dieser Saison eine knappe 2,5 : 3,5 – Niederlage gab.

Am Sonntag ging es dann gegen die Schachfreunde Karlsruhe, die einen Punkt vorgaben, da sie das erste Brett nicht besetzten. Mit dem Sieg von Martina Skogvall und den Unentschieden von Swetlana Petrenko, Eva Kulovana und Christina Lehmann gab es einen 3,5 : 2,5 – Erfolg.

Am Ende landete die Mannschaft auf dem vierten Platz, weit weg vom Meister OSG Baden Baden, aber nur knapp hinter dem Zweiten USV TU Dresden. Ein paar knappe, zum Teil unglückliche Niederlagen verhinderten diese Saison eine bessere Plazierung. Die Großlehnaer Damen haben aber gezeigt, daß sie eine feste Größe in der Bundesliga sind und um die vorderen Plätze kämpfen.
(Heiko Hübner - SK Großlehna)