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... Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin ...
Schon vor dem Punktspielwochende wussten alle, dass nur mit 2 Siegen in der Hauptstadt, die erneute Chance auf den Vizemeistertitel besteht. Trotz der Abwesenheit einiger Spitzenspielerinnen (Europaeinzelmeisterschaft der Frauen) war es eine schwere Aufgabe für das Team. Bezüglich der Berichterstattung können wir auf das Internet zurück greifen!
... An diesem Wochenende hat der SC Rotation Pankow in Berlin neben seinem Reisepartner USV TU Dresden, den SK Großlehna und USV Halle zu Besuch. Heute spielten Pankow gegen Großlehna (Zweiter hinter Baden-Baden) und Dresden (Dritter) gegen Halle. Abgesehen von den Gastgebern fehlten bei allen anderen Mannschaften zahlreiche Spielerinnen, weil in St. Petersburg heute auch die Frauen-EM (u.a. mit Elisabeth Pähtz) begann.
Bei Großlehna fehlte erstmals WGM Iweta Rajlich, die mit 6 aus 7 bisher ohne Niederlage am Spitzenbrett blieb. Dafür stand erstmals WGM Olga Alexandrowa (Foto) an Brett 1 im Aufgebot.
Schiedsrichter in Berlin ist der Brandenburger Landespräsident ISR Hilmar Krüger, der erst am späten Vorabend von seiner Nominierung erfuhr. Er hatte schon seine Fahrkarte zur Frauen-Bundesliga nach Leipzig gebucht und mußte schnell umdisponieren, da der ursprünglich vorgesehene Schiedsrichter Holger Borchers krankheitsbedingt nicht zur Verfügung stand.... Veröffentlicht von Frank Hoppe
...Durch zwei grandiose Siege gegen die direkten Konkurrenten USV Halle und den SK Großlehna konnten sich die Damen des USV TU Dresden am Wochenende auf den zweiten Platz verbessern. Dort stehen sie vor dem letzten Spieltag punktgleich mit Großlehna und dem SC Bad Königshofen, während die OSG Baden-Baden schon uneinholbar mit 18:0 Punkten und sechs Punkten Vorsprung als Meister feststeht.
Bei Planung der Runde musste auf einen Großteil des Kaders verzichtet werden. Wegen der Verlegung der Europameisterschaft in St. Petersburg durch den Veranstalter konnte ein Großteil des spielstarken Kaders (E. Pähtz, M. Socko, I. Vasilevich, J. Zawadzka, J. Dworakowska) nicht spielen. Weiter waren aufgrund des Opens in Capelle-la-Grande/Frankreich auch Maria Schöne und Filiz Osmanodja verhindert. Aufgrund dessen schmolz der zur Verfügung stehende Kader auf sechs Spielerinnen zusammen. Am Freitag ereilte den Mannschaftsführer Guntram Ledfuß noch die Mitteilung, dass Szidonia Vajda, deren Einsatz am Spitzenbrett geplant war, erkrankt war und daher nicht spielen konnte. So musste man mit nur fünf Spielerinnen bei der beim Reisepartner in Berlin ausgetragenen Runde antreten und jeweils ein Brett freilassen.
Dennoch konnte man sich am Samstag gegen die bis dahin punktgleichen Hallenserinnen sicher mit 4:2 durchsetzen. Dabei siegten Jana Jackova, Anna Burtasova und Xenia Rybenko, während Zuzana Hagarova und Ulrike Rößler remisierten.
Am Sonntag überraschte man den bisherigen Tabellenzweiten Großlehna, indem man das dritte Brett unbesetzt ließ. Diese taktische Maßnahme zeigte Wirkung, da die beiden Spitzenbretter Zuzana Hagarova und Jana Jackova gegen starke, aber unvorbereitete Gegner gewinnen konnten. Besonders Hagarova überzeugte mit einer schönen Angriffspartie. Nachdem Xenia Rybenko ebenfalls gewonnen hatte und Ulrike Rößler verlor, entschied beim Stand von 3:2 nach fast sechs Stunden das Spiel von Anna Burtasova am vierten Brett. In einem schwierigen, auch für sie gefährlichen Endspiel hatte Burtasova zwar leichte Vorteile, doch auch ihr Remis sicherte letztendlich den 3,5:2,5-Sieg für TU. ...
USV TU Dresden Guntram Ledfuß
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