| 7. Bundesligaspieltag d. Frauen 08/09 |
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Sieg und Niederlage für die Großlehnaer Schachdamen
Nach der Niederlage in der Einzelrunde gegen Reisepartner USV Halle ging es in der sechsten und siebenten Runde der Frauenbundesliga darum, den Anschluß an Spitzenreiter OSG Baden Baden zu halten und den zweiten Platz zu verteidigen. Das dies ein schweres Unterfangen würde, war allen klar, denn mit den Rodewischer Schachmiezen und der SG Bad Königshofen saßen eine der beständigsten Mannschaften der Liga und ein sehr starker Aufsteiger an den Brettern gegenüber. Im ersten Spiel gegen die Vogtländerinnen waren die Großlehnaer Spielerinnen in der Außenseiterrolle, aber es entwickelte sich ein spannender Kampf. Die Siege von Spitzenbrett Iweta Rajlich gegen die ukrainische Weltklassespielerin Inna Gaponenko und von Carmen Voicu-Jagodzinsky gaben den Ausschlag für einen knappen 3½ : 2½ - Sieg der SKG-Damen. Anastazia Karlovich, Christina Lehmann und Martina Skogvall spielten in diesem wichtigen Match remis. Am darauffolgenden Sonntag gab es gegen den Aufsteiger aus Bayern keinen Favoriten, die Wertungszahlen versprachen ein enges Match. Das wurde es dann auch, aber leider mit keinem guten Ende für die Großlehnaerinnen. Iweta konnte mit einem weiteren Sieg ihre eindrucksvolle Bilanz auf sechs Punkte aus sieben Partien ausbauen. Auch Christina gestaltete ihre Partie erfolgreich. Doch nur noch Eva Kulovana gelang ein Remis. Pechvogel des Tages war Carmen, die eine überlegene Stellung nicht zum Matchpoint verwandelte, sondern verlor. Am Ende stand eine 2½ : 3½ – Niederlage. Damit konnte der Titelverteidiger OSG Baden Baden auf vier Punkte davonziehen, so daß ihm der diesjährige Meistertitel kaum noch zu nehmen ist. Da aber auch die Verfolger Federn ließen, konnte der SK Großlehna den zweiten Platz erfolgreich behaupten. Weiter geht es Anfang März in Berlin mit dem Spiel gegen den drittplazierten USV TU Dresden und dem Vorletzten SC Rotation Pankow. Heiko Hübner
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